Die meisten Menschen wissen nicht, dass es auf Helgoland Hügelgräber aus der Bronzezeit (2200 - 800 v.Ch.) gab. Woher auch, denn die zahlreichen schweren Sturmfluten der vergangenen Jahrhunderte nagten an der Küste Helgolands und verschlangen die Gräber in ihren Fluten. Alle, bis auf eins!

1890 wurde durch Wilhelm Otto Olshausen ein Steinkistengrab unter dem letzten erhaltenen Hügel auf der Insel entdeckt und ausgegraben. Das aufwendig gebaute Steinkistengrab enthielt ein gut erhaltenes Skelett, einen Dolch und eine Ziernadel aus Bronze und ist somit eines der bedeutendsten Ausgrabungen aus dieser Epoche in Norddeutschland!

Und ausgerechnet dieses Grab verschwindet in den Wirren des zweiten Weltkrieges und wird erst 2008 durch einen Zufall wiederentdeckt. Das Original steht seit 2009 prominent aufgebaut zwischen ägyptischen Sarkophagen auf der Museumsinsel im neuen Museum Berlin.

2011 fiel die Entscheidung, ein aufwendiges Replik im Maßstab 1:1 herzustellen.

2012 habe ich von Jörg Andres, dem Leiter des Helgoländer Museums den Auftrag bekommen, diese Geschichte filmisch zu dokumentieren. Am 30.8.2014 wurde das "neue" Helgoländer Steinkistengrab feierlich auf der Insel der Öffentlichkeit übergeben.

Hervorheben möchte ich die klasse Zusammenarbeit mit Jörg Andres. Und großen Dank an Oliver Kratz für die phantastischen Bilder und Rainer "Ahli" Ahlschwedt für den Schnitt.

Die DVD ist unter anderem erhältlich bei www.amazon.de

[Buch und Regie]
Eine Northwest Pictures Produktion